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5 Überlegungen zur datengetriebenen Akzeleration

Vertrauensvorschuss in die Leistung von Unternehmen stammt aus der Industriekultur und überträgt sich gerade auf die neuen Datenunternehmen.

Bevor wir zum Begriff des Akzelerationismus kommen, möchte ich Euch auf einen kurzen Exkurs in meine Gedankenwelt mitnehmen, der sich am letzten Samstagmorgen durch das Lesen des folgenden Tweets ergab.

Das ist deshalb wichtig, weil uns die Konfrontation mit einer mittlerweile für viele Menschen zentralen Funktion der Kommunikation auf eine Spur bringt. Das ebnet uns den Weg, insgesamt fünf Überlegungen weiter unten besser einordnen zu können und erlaubt uns vielleicht auch eine entsprechende Stellungnahme und Meinung des Lesers selbst.

Telegram oder Whatsapp?

Der heise.de Redakteur Jürgen Schmidt beschreibt in seiner Analyse die sicherheitsrelevanten Unterschiede zwischen den beiden Messengerdiensten Whatsapp und Telegram.

Telegram als Messenger reüssiert gerade in Anbetracht der Tatsache, dass WhatsApp Betreiber Facebook seit Langem ein veritables Vertrauensproblem aussitzt. Praktisch nutzt WhatsApp jeder. Die wenigsten tun dies reflektiert und wer ernsthaft über sein Nutzerverhalten nachdenkt, will ihn eigentlich deinstallieren. Leider würde er sich dann selbst aus seinen Freundeskreisen ausschließen, die ihrerseits weniger medienkompetent agieren. Das kann irgendwie auch nicht die Lösung sein. Und weil die Nutzung von WhatsApp nur mittelbaren Schmerz auslöst, bleibt er auf den meisten Smartphones vorerst installiert.

Telegram als Whatsapp Alternative?

In diesem Moment kommt Telegram als vermeintlicher Ausweg ins Spiel. Immer mehr Menschen installieren diesen ursprünglich aus Russland stammenden Messenger als Alternative zu WhatsApp. Derzeit umgibt diese Alternative der Nimbus einer steigenden Akzeptanz, weil man WhatsApp irgendwie weniger vertrauen will und Telegram als möglichen Ersatz Vorschussvertrauen entgegenbringt.

Das liegt an der Diskrepanz, weil das werbefinanzierte Soziale Netzwerk Facebook nur deshalb funktioniert, weil es die Verhaltensüberschüsse seiner Nutzer einsetzt, um seinen Werbekunden die beste Anzeigenplatzierung zu ermöglichen. Nebenbei lernt der WhatsApp Mutterkonzern noch sehr viel mehr über seine Nutzer im Allgemeinen.

Vielleicht glauben wir als Konsument noch, eine freie Entscheidung zu haben, wenn wir Werbung erdulden. Im Rahmen demokratischer Wahlen haben wir bereits das verächtliche und zersetzende Wesen des Überwachungskapitalismus erahnen dürfen.

Der Autor

Warum also glauben, dass es bei WhatsApp mit rechten Dingen zugeht, obwohl es dort eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gibt. Die fehlt bei Telegram nämlich standardmäßig, kann aber optional für Geheimchats aktiviert werden.

Mit der Vermutung, mit dem Messenger Telegram sei man besser dran als mit WhatsApp, räumt Jürgen Schmidt in seinem Artikel durch einfache technische und nachvollziehbare Hinweise auf. Diese Hinweise kann jeder mit seinem eigenen Smartphone überprüfen. Zwischenzeitlich verschlägt es den Heise.de-Redakteur sogar in die Annahme, WhatsApp könne vielleicht sogar der sicherere Messenger sein.

Seine Schlussfolgerung stammt vor allem aus der Tatsache, dass es derzeit keinen Nachweis für Hintertüren bei Whatsapp gibt. Das könne man natürlich nicht hundertprozentig ausschließen, schreibt Schmidt. Und weiter:

Dass dem aber nicht so ist, dafür sprechen die seit Jahren tobenden Crypto Wars. Dabei geht es darum, WhatsApp und andere Kommunikationsdienste gesetzlich dazu zu verpflichten, genau solche Hintertüren in ihre Dienste einzubauen.

Jürgen Schmidt (heise.de)

Diese Hintertür hat Telegram offenbar schon eingebaut, und zwar durch das Speichern der Chats und Kontakte durch Telegram auf unternehmenseigenen Servern.

Unterschiede zwischen WhatsApp und Telegram

Jetzt muss man wissen: Das Geschäftsmodell von Telegram ist ein anderes als das von Facebook. Tatsächlich gibt oder gab es Pläne von Telegram, eine eigene Kryptowährung an den Markt zu bringen. Das stockt derzeit. Der Messenger selbst wird von großzügigen Spenden seiner Gründer finanziert. Telegram hat also faktisch kein Geschäftsmodell im eigentlichen Sinne. Also auch kein Interesse an seinen Nutzerdaten? Das zu glauben, wäre schlicht dumm.

Durch seine Finanzierung suggeriert Telegram Unabhängigkeit, z. B. von Werbekunden. Auf WhatsApp schaltet Facebook noch keine Werbung und hatte sich dazu bei Übernahme des Dienstes auch verpflichtet. Das Versprechen weicht aber auf und bereits letztes Jahr wollte man mit Werbung auf WhatsApp beginnen.

Letzte Meldungen dazu besagen, dass es nach einigen Verzögerungen bald damit losgehen könnte. Zudem sollen die Dienste Facebook, Instagram und WhatsApp miteinander enger verschmelzen. Wenn das passiert, werden die Nachrichten in WhatsApp sicher nicht zu Werbezwecken ausgewertet. Das würde voraussetzen, die standardmäßige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wieder abzubauen. Durch die verifizierte Verknüpfung zu den beiden öffentlichen sozialen Netzwerken desselben Konzerns, wäre ein gezieltes Zustellen von Werbung im Messenger dann jedoch nur eine Frage der Umsetzung. Auf Basis zuvor erhobener Informationen des Nutzers aus öffentlichen Posts kann so zielführende Werbung im Sinne der Unternehmensziele im Messenger angeboten werden.

Das Misstrauen gegenüber Whatsapp hat derzeit nur eine Folge. Die Menschen suchen nach Alternativen und installieren Telegram. Zumal das Abonnieren von Kanälen eine wichtige Funktion ist, die Whatsapp noch fehlt. Wahrscheinlich, weil Facebook damit seine Pages-Strategie kanalisieren würde. Denkbar ist mit Verschmelzen der Dienste jedoch, dass Betreiber von Facebook-Pages zusätzlich ein Abonnement über Whatsapp anbieten könnten.

Signal als sichere Alternative zu Telegram und Whatsapp

Wegen all der unsicheren Rahmenbedingungen rät der Experte Schmidt dazu, eine weitere Alternative zu nutzen. Diese heißt Signal und ist eine quelloffene Software, die von Sicherheitsexperten frei programmiert wurde. Signal ist eine Open-Source-Software und gegenüber den beiden anderen zuvor genannten bis auf die letzte Null und Eins überprüfbar.

Warum aber nutzen wir dann Software, die nicht von uns oder entsprechenden Experten überprüft werden kann? Warum greifen viele – ja die meisten von uns – zu WhatsApp oder Telegram, die als Close-Source diese wichtigen Einblicke verwehren?

Woher kommt unser Vertrauensvorschuss?

Meine Vermutung begründet sich in der Tatsache, dass wir als Gesellschaft noch zu stark im industriellen Mindset feststecken. Schließlich sind es die großen Firmen, die über Jahrzehnte Erfolge bei Produkten und Dienstleistungen nachweisen können. Das aktive Erleben nachgewiesener Stetigkeit bei Präsenz und Qualität – meist im materiellen Kontext – lässt uns vergessen, dass auch diese Unternehmen gern mal tricksen. Sicher ist Volkswagen hier ein gutes Beispiel. Selbst über den Dieselskandal hinaus wird dem Unternehmen und seinen Marken weiter vertraut. Von einzelnen Autokonsumenten abgesehen, die sich keinen Golf oder Passat mehr kaufen würden, landet VW eher Verkaufserfolge als einen langen Einbruch seines Umsatzes.

Zurück zu Signal der freien Messenger Alternative. Warum sollten wir unsere Konversationen und Dialoge mit unserem Netzwerk, unseren Freunden oder der Familie ausgerechnet ein paar Nerds aus der Kryptoszene anvertrauen? Technisch ist auch das, was aus dieser Richtung kommt, für den Einzelnen kaum nachvollziehbar. Daraus ergibt sich das Dilemma, dass wir nicht nur den Nerds vertrauen müssen, die eine Software für meist private Kommunikation programmieren, sondern zugleich auch den Experten, die diese Experten überprüfen.

Wer sich wie die meisten Menschen nicht mit Open-Source beschäftigt hat, neigt dabei zu alten Reflexen. Und die besagen, dass eine Firma nicht zwingend etwas Schlechtes im Schilde führen muss, weil sie sich damit ja selbst infrage stellen würde. Selbst nach einem Skandal bleiben wir diesen Unternehmen treu. Facebook fällt regelmäßig auf, gegen moralische und gesetzliche Kriterien für den Datenschutz und die Datensicherheit zu verstoßen.

Und Facebook & Co. begleiten uns immerhin auch schon wieder fast zwei Jahrzehnte. Der Nutzer überträgt also sein Verhalten bei der Zuteilung von Vertrauen auf die Datenunternehmen unserer Zeit. Hier geht es allerdings nicht mehr um ein Auto, dass abgekoppelt vom Autokonzern in meiner Garage steht, sondern um datengetriebene Unternehmen, deren Geschäftsmodell vor dem Aufkommen eines neuen Paradigmas einer digitalen Gesellschaft neu bewertet werden sollte. Übrigens mutieren Autos gerade zu vernetzten Gadgets. Damit werden einerseits neue Mobilitätskonzepte geschaffen. Andererseits streben die Autokonzerne nach der Macht, über die große Internetkonzerne bereits verfügen. Es geht nicht mehr um den Antrieb allein.

Und dann glauben die Menschen offenbar auch: Da sind schließlich noch die Regierungen, die sicher ein Auge darauf werfen, ob sich diese Firmen benehmen. Nein, tun sie weitergehend nicht. Denn die Regierungen wurden selbst industriekulturell geprägt und beurteilen daher ziemlich ähnlich. Sie denken an Zerschlagungen und Regulierungen, die in der Geschwindigkeit mit dem Paradigma der Daten nicht mithalten. Sie schaffen es nicht einmal, diesen Unternehmen eine schlagfertige Steuerpolitik zuzumuten.

Akzelerationismus

Das führt uns endlich zum Akzelerationismus, den ich oben angekündigt habe. Der stammt eigentlich aus einer eher links-philosophischen Strömung und stellt eine Welt nach dem Kapitalismus in Aussicht, ohne ihn einfach zu verteufeln. Kurz gesagt: Der Kapitalismus soll mit seiner eigenen DNA überlistet werden. Die Steigerungslogik, die dem Kapitalismus innewohnt, soll unter Bewahrung kapitalistischer Errungenschaften derart übertrieben werden, dass er sich selbst entlarvt und schlussendlich überwindet. Am Ende soll ein neues reflektiertes Gesellschaftsmodell stehen, das sich Normative gibt, die nicht verhandelt worden wären, wenn der Kapitalismus in seiner jetzigen Form weiter regiert und nur soweit reguliert wird, dass er so gar nicht überwunden werden kann. Eine Akzeleration heutige Gepflogenheiten würde den Kapitalismus aus der Kurve tragen und so auf eine neue Bahn lenken.

Ist dieser Ansatz auf Gesellschaft im Umgang mit Daten übertragbar? Daten speisen natürlich auch den Kapitalismus. Doch als Fragment seiner Überwindung wäre es vielleicht klug, Daten nach neoliberalem Vorbild zu entfesseln.

Allerorts wird die Selbstregulierung einer Datensparsamkeit empfohlen, die ja nichts anderes ist, als eine Regulierung durch das Subjekt. Das kann nicht funktionieren. Denn die Steigerungslogik des vorherrschenden Kapitalismus auszuschalten, würde die Partizipation am Wirtschaftssystem in Fragen stellen. Das ähnelt dem Deinstallieren von WhatsApp, was die Erreichbarkeit von Familie und Freunden ausklammern würde. Deshalb tut es keiner. Es geht beim Akzelerationismus also nicht nur um Geschwindigkeit, sondern um zusätzliche Besschleunigung.

Datensparsamkeit wäre dann eine Einschränkung, die das wahre Ausmaß einer von Daten getriebenen Gesellschaft verschleiern würde. Wäre nicht auch für eine neue, reflektierte und in seinen Normativen novellierte Nutzung von Daten der Vorschlag gültig, es derart zu übertreiben, das wir aus der oben gemeinten Kurve fliegen?

Was wäre, wenn wir die Daten exzessiv nutzen, um noch im Sturm als neue Gesellschaft zu erwachen? Corona ist hier als weiteres Fragment zu nennen. Was unter der Pandemie als Reduktion und Einschränkung empfunden wird, bringt vielleicht die Beschleunigung, die unser Wirtschaften bald benötigen könnte.

Das muss nicht in einer Dystopie enden. Denn der Prozess würde stets begleitet von einem Ringen nach Wahrheit und ethischen Regeln. Und die Übertreibungen im Umgang mit Daten würde ganz sicher auch jene einschließen, die sich bislang gar nicht um einen reflektierten Umgang mit ihrem Smartphone bemühen?

5 Überlegungen zum Umgang mit Daten als Gesellschaft

Der Artikel startete mit den Messenger-Diensten WhatsApp und Telegram und unserem Umgang mit ihnen. Diese auf Daten unsere Kommunikation basierenden Dienste haben wir in unsere Leben gelassen und sie haben unser Kommunikationsverhalten bereits erneuert. Sie entstehen im Umfeld des sogenannten Überwachungskapitalismus, der nicht das Ergebnis einer Akzeleration sein kann. Damit kommen wir zu folgenden 5 Überlegungen zum datengetrieben Akzelerationismus.

  1. Die meisten Menschen vertrauen eher einem Unternehmen (z. B. Facebook) als einer liberalen Kryptoszene. Dieses blinde Vertrauen in die Leistungen von Unternehmen stammt aus der Industriekultur und überträgt sich gerade auf die neuen Datenunternehmen, die nicht nur in ihrer Dimension, sondern auch in ihrer auf Daten basierende Machtfülle nichts mit traditionellen Unternehmen zu tun haben. Sie folgen der inneren Logik des Überwachungskapitalismus („Daten sind das Erdöl des 21. Jahrhunderts“). Letztlich unterliegen diese Unternehmen der Logik unseres derzeitigen Wirtschaftssystems.
  2. Eine Autarkie, also der vollständige Rückzug ist kaum möglich sein und gleiche in ihrem Wesen einer Mediennostalgie, die lebensfern wäre. Aufgrund des Verhaltens der Menschen und in Kombination mit dem Gebaren der datengetriebenen Unternehmen im Sinne ihrer Ziele werden wir uns an die Nutzung unserer Daten gewöhnen. Auch der unbewussten und die unfreiwilligen Varianten einer Datennutzung durch andere müssen wir uns stellen. Keine Daten sind keine Lösung. Die Welt besteht aus Daten. Jede noch so alte Information bestand aus Daten. Das galt in der Steinzeit genau wie heute. Information, die zu Wissen wird und seine Wirkung nicht verfehlt, wird ungültig und muss durch neue Informationen und neues Wissen ersetzt werden. Das Problem ist nicht der mathematische Umgang mit Daten, sondern unser Vergesse, um eine Datenkultur, die auch der Gesellschaft nutzt.
  3. Wir müssen die Risiken einer zunehmenden Datennutzung erleben und gemeinsam diskutieren und dann regulieren. Und zwar nach Normativen einer neuen Gesellschaft. Was ihm Konsum begann, förderte demokratiezersetzende Szenarien zutage und überträgt sich längst auf den Bereich Gesundheit und andere zentrale Lebensbereiche wie Bildung und Arbeit. Nur der Diskurs in Folge eines Erlebens wird uns aus dem Neuland hinausführen und eine neue Zeit bringen, die nicht allein ökonomische Zusammenhänge priorisiert.
  4. Dabei werden wir gewisse Risiken in Kauf nehmen (müssen). Vergleiche aus früheren Paradigmen würde es nicht mangeln. Ich verzichte an dieser Stelle auf längere Verweise auf Zeiten, in denen der Buchdruck mehr Aufklärung förderte, die Industrialisierung Berufe verschwinden ließ oder das Automobil als Artefakt unser Verhalten in Sachen individueller Mobilität pervertierte. Ich verweise lieber auf ein bewusstes Achtgeben im analogen Leben. Es ist bemerkenswert, wie viel Risiko wir täglich eingehen, weil wir uns Sicherheit einreden.
  5. Wir brauchen keine Datensparsamkeit, sondern vielleicht genau das Gegenteil. Datensparsamkeit verzögert die Erkenntnis, wo die Grenzen des Machbaren liegen. Wir müssen es übertreiben, damit wir schneller zu neuen gesellschaftlichen Normativen im Umgang mit Daten kommen. Ansonsten spaltet sich eine Datenelite ab, die aus unseren Gesellschaften jenen Pöbel macht, der uns dann am eigenen Schopf in den Abgrund reißt. Hilfreich dabei sind alle Bemühungen, unser derzeitiges gesellschaftliches Paradigma und einen sich entfremdenden Kapitalismus aus seiner Abstraktion zu locken. Zum Beispiel, in dem wir die technologischen Möglichkeiten der Big-Data-Analyse durch KI nutzen könnten, um das dem Menschen Verborgene an einem hochkomplexen System sichtbar zu machen.

Im Zusammengang mit datengestützter Medizin sind diese Überlegungen meines Erachtens essenziell. Dabei muss das Ziel nicht zwingend sein, den Tod überwinden zu wollen. Es reicht, das derzeit in Kauf genommene Leid zu reduzieren, das trotz eines der besten Gesundheitssysteme der Welt, jeden Tag passiert. Im Kleinen wie im Großen. Die morschen Brücken eines auf akute Krankheitsfälle reduziertes Gesundheitssystem werden mithilfe von Daten in ein neues kooperatives Versorgungsgerüst erneuert. Auch oder gerade deshalb teile ich diese Gedanken hier im Blog.

Wir sprachen über den Mosaikstein privater Kommiunikation im privaten Umfeld. Auch im medizinischen, ärztlichen und pflegerischen Kontext ist diese Kommunikationskultur angekommen. Messenger wie Siilo oder das mit dem DVPMG kommende KIM werden uns bald stärker beschäftigen.

Auf viele, die im täglichen Leben von ihrer Krankheit im heutigen Gesundheitssystem beschäftigt werden oder in ihrer mit Gesundheit gesegneten Komfortzone des Wohlstands unterwegs sind, empfinden die Freude am Diskurs anderer vielleicht als lästig, unnötig und abgehoben. Phrasen wie digitale Gesellschaft, eine New Work Bewegung oder die datengestützte Medizin um die Szenarien einer künstlichen Intelligenz zu optimieren, wirken weit weg.

Ich spüre davon noch nichts im Alltäglichen. Es ist nicht real. Kümmern wir uns doch morgen darum, wird so mancher denken.

Dabei hat es längst begonnen und ich lade jeden ein, der an zukunftsfähiger Gesundheitsversorgung interessiert ist, meine Freude am Diskurs zu teilen und über den eigenen Horizont hinauszudenken.

Schreibe mir gern über Signal, wenn Du eine Meinung entwickelt hast zur Akzeleration, zum Akzelerationismus oder einen eigenen Gedanken zum Thema Daten, Gesellschaft und Digitalisierung diskutieren möchtest.

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Die Anwesenheit des Internets als exogene Quelle für Veränderung und Wandel lässt die Gesundheitsbranche bedrohlich, unangenehm und teils überfordert aus der Stresstoleranz kippen. Deshalb findet man Frank Stratmann im Netz unter dem Pseudonym betablogr.

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