Bist du auch so ein blauäugiger TESLA-Elektroauto-Fanatiker?

Dieses Frage stellte mir der Autor von Die Welt vor dem Geldinfarkt in einem Facebook Beitrag, in dem er auf die Tatsache aufmerksam machten, dass Tesla mit 260 produzierten Neufahrzeugen seines Model 3 zum 30.09.2017 bei der Produktion seiner Serie drei im 3. Quartal 2017 hinter den Erwartungen der Analysten liegt.

Im Verlauf der Diskussion und der Frage an mich, die ich als Überschrift für diesen Beitrag verwendet habe, wurde mir klar. Das Thema Mobilität bewegt mich. Derzeit greife ich auf Car-Sharing und Mietauto zurück. Auch an den von mir zugänglichen Spots finde ich selten bis gar nicht ein Elektroauto. Dabei wäre ich bereit, ein solches Modell zu bevorzugen.

An der Diskussion war übrigens nicht nur ich beteiligt war, sondern auch ein Tesla Fahrzeughalter in Oldenburg. Gruß an Sascha, der mit seinen. Beiträge auch seinen Anteil daran hat, dass ich mich mit dem Thema beschäftige. Wüsste ich mit einem Kapitalüberschuss gerade nichts besseres anzufangen, würde ich ernsthaft überlegen, welcher mein nächster ist. Die Chance wäre groß, dass es ein Tesla wäre.

Insofern habe ich wie folgt geantwortet.

Lieber Markus, ich bin ein Anhänger von Visionären, die sich nicht an geltende Regeln halten, vor allem wenn sich Regeln nach den Gesetzmäßigkeiten von Anlagestrategien richten, die auf kurzfristige Kursgewinne zielen. Insofern kann ich Deiner Perspektive etwas abgewinnen. Wenn ich auf die Ansage von Tesla gewettet hätte und jetzt enttäuscht werde, ist das absolut nachvollziehbar. Deinen Worten entnehme ich auch, dass Du grundsätzlich nicht an das Geschäftsmodell von Tesla glaubst. Auch darauf schaue ich nicht immer und gleich, wenn es darum geht, die Zukunft zu gestalten. Dass wir aber aufbrechen müssen. Da sind wir beide uns sicherlich einig. Um Deine Frage konkret zu beantworten. Nein. Ich bin weder blauäugig noch Fanatiker und auch kein Jünger von irgendetwas. Ich beobachte an mir aber, dass Tesla etwas in mir bewegt und das zählt für den Augenblick. Daraus würde ich nie eine Anlagestrategie ableiten. Da ich seit fast 10 Jahren gar kein Auto besitze und mein Konzept von Mobilität zeitgemäß angepasst habe, spüre ich doch, dass mir Autofahren Spaß macht, wenn ich auf Carsharing oder Mietauto zurückgreife. Und wenn ich die Wahl hätte. Egal ob Car-Sharing, Mietauto oder Eigentum. Heute würde ich zu einem Elektroauto greifen, wenn es mir angeboten würde. Es wäre in Kooperation mit dem richtigen Stromlieferant das passende Paket und der richtige Schritt. Und wenn ich in zwanzig oder mehr Jahren auf Wasserstoff umsteigen sollte, dann werde ich das tun. Bis dahin muss ich mich aber noch um die Gesundheitsbeziehungen kümmern, damit Medizin endlich mal in der Qualität bei jedem ankommt, wie der Diesel.

Übrigens: Der Elektroautohersteller Tesla Motors hat im dritten Quartal 26.150 Neufahrzeuge an Kunden übergeben. (Quelle: heise.de)

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