Content Marketing ist Königsdisziplin in der Versorgungskommunikation

Die Kollision zwischen massenmedialem und sozialmedialem Paradigma provoziert die aktive Vermarktung von Inhalten.

Was in absatzorientierten Märkten die Kundenreise, ist im ersten Gesundheitsmarkt die international anerkannte Patientenreise („Patient Journey“). Die Wahrnehmung als Mensch rückt in den Mittelpunkt. Dieser Anspruch wird in anderen Branchen zunehmend immer wichtiger. Im Gesundheitsmarkt sollte man meinen, war das immer schon so. Doch auch die Versorgungskommunikation leidet unter einem Überangebot an Inhalten, denen immer kreativer begegnet werden muss.

Inhalte, die sozialverantwortlich im Informationsmarkt für Gesundheit präsentiert werden und auf die Befähigung der Menschen setzen – bei Patienten und ihrem Umfeld – drehen sich um eine Progression von Gesundheitskompetenz bei Betroffenen und Ihren Angehörigen. Gesundheitsinformationen aus erster Hand.

Die vorauszusetzende Orientierung an den basalen Bedürfnissen der Menschen, am Menschen überhaupt, würde man im Gesundheitswesen als selbstverständlich voraussetzen. Dem ist allerdings häufig nicht so. Vielfach wird mit tradierten Kommunikationsmitteln und -methoden hantiert, die nicht mehr in die Zeit zu passen scheinen.

Die zunehmende Wichtigkeit der Disziplin des Content Marketing ist eine zu begrüßende Entwicklung. Die Kollision zwischen massenmedialem und sozialmedialem Paradigma provoziert die aktive Vermarktung von Inhalten („Content Marketing“) unter Berücksichtigung einer zuvor formulierten und verbindlichen Inhaltsstrategie („Content Strategie“). Die Praxis- oder Krankenhaus-Homepage kann hier ein wichtiges Instrument sein, die unterschiedlichen Formate in einem Hub zusammenzufassen.

Content Curation

Wer nicht sofort auf eigene Inhalte zurückgreifen kann, möchte seinen Patienten trotzdem einen besonderen Service bieten. Ein Instrument dafür ist das Kuratieren von Inhalten, die zum Leistungsspektrum z.B. der eigenen Praxis aber vor allem zur Lebenswirklichkeit der Patienten passen. Diese Methode eignet sich hervorragend, die eigene Glaubwürdigkeit einzusetzen, um eine Auswahl an patientenorientierter Inhalte über einfachster Auswahlkriterien an die Patienten weiterzureichen.

Im Interesse steht hier die Bewältigung z.B. einer Krankheit aus Sicht der Patienten. Weniger die Vermarktung der eigenen Person oder Leistungsfähigkeit.  

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