Month: März 2018

Overload bei To Do Apps

Irgendwelche Thesen zur Anwendung von To Do Apps

Seit ungefähr 18 Jahren mache ich mir Gedanken darum, wie ich die Aufgabenlast mit einem digitalen Assistenten und sogenannten To Do Apps gestalte. Im Jahr 2000 habe ich mir einen Palm Vx zugelegt, um erste Gehversuche zu unternehmen. Rund 18 Jahre später stelle ich die Frage in den Raum: Was soll der Irrsinn?!

Unterscheiden wir zunächst zwischen einer individuellen und einer institutionalisierten Aufgabenvielfalt. Der Irrsinn liegt versteckt in der Annahme, ein Einzelner müsse sich verhalten wie ein Projektteam oder sogar wie ein ganzes Unternehmen. Jahrelang habe ich den Fehler gemacht, vom Großen aufs Kleine zu schließen. Ich habe umgekehrt also falsch positiv skaliert gedacht. Ich habe mein eigenes Organisationsmodell dem größerer Umgebungen angepasst und geglaubt, der wachsenden Aufgabenvielfalt Herr zu werden. Die Rolle rückwärts besteht nun darin, To Do Apps als lästig zu empfinden.

Bad Banks

Übrigens die Serie BadBanks ist aus dem Grunde empfehlenswert, weil sich danach das seltsame Gefühl einstellt, dass man diese schräge Art der Entfremdung für sich selbst nicht mehr möchte.

Nico von Schröders im Skilift

Bananenlift Trauma

Dieses Bild triggerte heute mein Skilifttrauma. Verantwortlich dafür ist ein Skilift Modell Banane. Das Trauma erlitt ich an meinem 13. Geburtstag. Es geschah an einem Freitag, dem 13. Februar 1987 – damals schon hoch gewachsen, hatte ich so meinen tiefsten Punkt in meiner jungen Karriere als Abfahrtsläufer auf der Sauerländer Streif bei Schliprüthen. Das am Boden rotierende Drahtseil mit diesen bananenförmigen Hartgummiteilen machte mir enorm zu schaffen. Für mich ein schwarzer Tag auf einer viel zu flachen schwarzen Piste mit immerhin einer Länge von so 200 Metern. Sicher wäre mein Leben anders verlaufen, hätte es diese Erfindung schon gegeben. (Bildquelle: Dr. Nikolai von Schroeders)