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Healthy Recovery: Offener Brief Medizinischer Fachgesellschaften

Kurze Rede, langer Sinn (tl;dr)
Wir haben aus erster Hand gesehen, wie fragil Gemeinschaften sein können, wenn ihre Gesundheit, Ernährungssicherheit und Arbeitsfreiheit durch eine gemeinsame Bedrohung unterbrochen werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin beteiligt sich an einem offenen Brief an die G20 Staats- und Regierungschefs. Auf der Seite healthyrecovery.net präsentieren sich insgesamt 350 internationale Organisationen mit über 40 Millionen Gesundheitsexperten, darunter Ärzte und Wissenschaftler. In dem Schreiben betonen sie den während der Coronakrise so wichtige pragmatischen und wissenschaftlich fundierten Weg, um die Folgen der Pandemie zu handhaben. Im selben Geiste betonen sie die Notwendigkeit, die Überwindung der Coronakrise gesundheitsorientiert zu gestalten. Folgender Hashtag verbindet alle Beteiligten und Follower.

#HEALTHYRECOVERY

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„Wir haben aus erster Hand gesehen, wie fragil Gemeinschaften sein können, wenn ihre Gesundheit, Ernährungssicherheit und Arbeitsfreiheit durch eine gemeinsame Bedrohung unterbrochen werden“, schreiben sie gleich zu Beginn des offnen Briefs. Ähnliche, vielleicht sogar im Ausmaß größer wären die Folgen eines Klimawandels, der nicht mehr aufzuhalten wäre. Die Unterzeichner stellen einen unmittelbaren Bezug zwischen der anhaltenden, ja noch nicht einmal zurückgehenden und weltweiten Luftverschmutzung in den Zusammenhang mit einer erhöhten Gefahr, während einer Pandemie, wie wir sie gerade erleben, in Folge einer Infektion schneller und gravierender zu erkranken. Der Klimawandel wird möglicherweise neue, noch völlig unbekannte Gesundheitsbedrohungen hervorrufen. Etwas, das uns in dieser Zeit nachvollziehbar erscheinen muss.

Die Verfasser des offenen Briefes HEALTHY RECOVERY plädieren für eine saubere Wirtschaft. In einer gesunden Wirtschaft und Zivilgesellschaft würden die am stärksten gefährdeten unter uns betreut. Die Arbeitnehmer hätten Zugang zu gut bezahlten Arbeitsplätzen, die die Umweltverschmutzung oder die Verschlechterung der Natur nicht verschlimmern. Städte priorisierten Fußgänger, Radfahrer und öffentliche Verkehrsmittel, und unsere Flüsse und Himmel wären geschützt und sauber. Die Natur gedeihe, unser Körper sei widerstandsfähiger gegen Infektionskrankheiten und niemand würde aufgrund der Gesundheitskosten in die Armut gedrängt.

Zu diesen Zielen gehören intelligentere Anreize. In Aussicht wird eine Entlastung des Weltbruttosozialprodukts von 100 Billionen US-Dollar gestellt. Bei den zu erwartenden Konjunkturpaketen, die Regierungen in den nächsten Monaten auf den Weg bringen, sollten Gesundheitsexperten beratend eingebunden werden, um den Gesundheitsschutz und die aktive Gesundheitsförderung in den Mittelpunkt zu stellen.

Eine vollständige Liste der Unterzeichner findet sich auf der Seite
https://healthyrecovery.net/

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betablogr

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Die Anwesenheit des Internets als exogene Quelle für Veränderung und Wandel lässt die Gesundheitsbranche bedrohlich, unangenehm und teils überfordert aus der Stresstoleranz kippen. Deshalb findet man Frank Stratmann im Netz unter dem Pseudonym betablogr.

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