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Influencer Marketing für versorgende Gesundheitsunternehmen?

Kurze Rede, langer Sinn (tl;dr)

Krankenhäuser sind nach meinem Vorschlag im Buch Klinikmarketing 4.0 angehalten, eigene Reichweite aufzubauen, um mehr Unabhängigkeit von Lokalredaktionen und traditionellen PR-Instrumenten zu erreichen.

Ein Beitrag im Blog zum Buch Marketing im Gesundheitswesen im Angebot von betablogr.de

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Ist das denkbar? Influencer Marketing für ein Krankenhaus? Wie gut eignen sich Patienten oder andere Fürsürecher in Ergänzung zu eigenen Maßnahmen als Kommunikationsakteure rund um das eigene Leistungsgeschehen? Welche Tugenden braucht die Unternehmenskommunikation, ein Influencer Netzwerk zu pflegen?


Drüben im PR-Blogger habe ich vor Kurzem einen Beitrag veröffentlicht, auf den ich gern in diesem Zusammenhang hinweise. Heute möchte ich das Thema konkret auf die Situation von Krankenhäusern und Kliniken übertragen. Auch Praxen mit gehobenem Anspruch oder entsprechender Größe könnten sich angesprochen fühlen. Schaut man sich die Arbeit der Unternehmenskommunikationen der Krankenhäuser an, sieht man mehrheitlich, dass viele Kommunikationsbeauftragte auf die klassische Pressemeldung setzten, um im Redakteur um die Ecke als den lokalen Verstärker zu überzeugen. Die gedruckte Meldung am nächsten Morgen in der Zeitung zählt nach wie vor als Nachweis guter PR-Arbeit und stellt die Krankenhausleitung zufrieden. Ohne Zweifel ist die Glaubwürdigkeit nach wie vor groß. Aber geht da noch mehr?

Die meisten Krankenhäuser kommen um Bewertungsportale wie klinikbewertungen.de nicht mehr herum. Auch die Navigatoren und weißen Listen werden erfolgreich von Patienten frequentiert. Meist gelingt es Krankenhäusern nicht, die positiven Rückmeldungen in die eigene Kommunikation einzubauen. Vielmehr ist man darauf bedacht, keine schlechten Bewertungen zu kassieren oder wenn es dann doch mal passiert, diese Meinungen zu kompensieren. Einrichtungsinterne Patientenbefragungen reichen an einen eher unechte Grad von 99% Zufriedenheit heran. Das wird gern auch gemacht, um Redaktionen ruhig zu stellen, die mit Einzelfällen um Klärungs bitten. Auch wenn der Einfluss eigener Befragungen oder der Portalanbieter hinter den Erwartungen zurückbleibt. Auseinandersetzen müssen sich die Krankenhäuser und Kliniken damit allemal.

Patienten für das Influencer Marketing gewinnen?

Geht das? Ich nehme diesen Beitrag zum Anlass, zu diskutieren, ob ein Influencer Marketing für versorgende Gesundheitsunternehmen denkbar ist.

Influencer sind Persönlichkeiten mit eigener Reichweite, als einer selbst aufgebauten Community, die den Protagonisten folgt. Meist geben sich die Influencer ein eigenes Thema und werden dann von Unternehmen für Marketing und Kommunikation eingesetzt, die zu diesem Thema passen. Die Szene der Fashion Blogger differenziert sich zu nehmend aus.. Das reicht von einfacher Zuwendung mit Geschenken bis zu Top-Honoraren im sechsstelligen Bereich. Modelabel setzen auf reichweitenstarke Influencer, die vor allem über die Bildernetzwerke aktiv sind, in denen mittlerweile auch Statusvideos möglich sind.

Krankenhäuser sind nach meinem Vorschlag im Buch Klinikmarketing 4.0 angehalten, eigene Reichweite aufzubauen, um mehr Unabhängigkeit von Lokalredaktionen und traditionellen PR-Instrumenten zu erreichen.

 

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Aufgabe für die Zukunft

Die größte Herausforderung liegt wohl darin, die Mechanismen, die bei Konsumgüterprodukten funktionieren auf ein Gesundheitsgeschehen zu übertragen, das eigentlich gar niemand möchte. Wer geht schon freiwillig ins Krankenhaus. Eine neue Hüfte lässt sich zudem nicht inszenieren wie ein Kleidchen von H&M auf Instagram.

Dennoch lässt mich der Gedanke nicht los, all den Betroffenen, die da draußen offen über Ihre Krankheit berichten, ein Blog oder YouTube Kanal betreiben, ein Angebot zu unterbreiten, an der Reputation eines Krankenhauses mitzuwirken. Auchg Patienten, die täglich ein und aus gehen, könnten als Meinungsbildner herangezogen werden. Vorausgesetzt werden darf, dass im Leiden verhaftete Patienten nicht das Kalkül verfolgen, monetäre Zuwendung zu arrangieren. Welche Anreize sind also denkbar? Warum überhaupt jemand öffentlich über seine Krankheit berichtet ist ein psychologisch mehr als interessantes, teilweise auch schwieriges Thema. Insofern Ansprache und Beziehung zwischen Influencer und Krankenhaus sensibel sein dürfte. Welche Tugenden sind also gefragt, wenn es um die Ansprache von Patienten und Gästen geht, sie als Fürsprecher für das eigene Krankenhauses zu gewinnen?

Was ist für Euch vorstellbar? Ich bin neugierig und freue mich über Eure Gedanken.

Die Infografik hier im Beitrag bietet einige Anregungen rund um das Thema Influencer Marketing. Werft doch mal einen Blick darauf. Eure Überlegungen könnt Ihr gern über die Kommentarfunktion hier im Beitrag teilen oder nutzt Twitter dafür. Vielen Dank.

In 2018 erscheint das Buch Marketing im Gesundheitswesen, das ich gemeinsam mit David Matusiewicz und Johannes Wimmer herausbringe. Darin werden alle Bereiche des Gesundheitswesens berücksichtigt. Das Thema Influencer Marketing sich auch.

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