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Internetmedizin Update für Mai 2020

Der Bundesverband Internetmedizin verschickt regelmäßig einen Newsletter an seine Mitglieder. Themen, die wir als erwähnenswert halten, geben wir gern an die Leser der Kompendiums SMARTR.care weiter.

Der Bundesverband Internetmedizin verschickt regelmäßig einen Newsletter an seine Mitglieder. Themen, die wir als erwähnenswert halten, geben wir gern an die Leser der Kompendiums SMARTR.care weiter.

Digitale Gesundheitsanwendungen

Nachdem das DVG verabschiedet wurde, gilt es jetzt die Rahmenvereinbarungen zwischen Hersteller von digitalen Gesundheitsanwendungen und dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen (SV-GKV) zu schließen.

Die offiziellen Verhandlungen mit dem GKV-SV starten im Juni und die genauen Wege der Verordnung und Abrechnung werden gebahnt. Die Rahmenvereinbarung ist dabei nicht das einzige Thema, das derzeit in diversen Runden besprochen wird. Auch der Weg einer Digitalen Gesundheitsanwendung (DiGA) in die Verordnung und zum Patienten/zur Patientin wird zur Zeit zwischen Kassen und Verbänden besprochen.

Da hier das Gesetz keinen detaillierten Weg vorgegeben hat, gilt es eine pragmatische Lösung zu finden, die rasch funktioniert. 
Wer sich zu diesen Punkten austauschen, eigene Interessen und Know-how einbringen möchte, ist herzlich eingeladen.

Hintergründe dazu im Blog des Bundesverband Internetmedizin e.V.

Statement von Sebastian Vorberg im +3 Magazin

Auf einen Schlag erscheint in der Corona-Krise alles klar und leicht: Wir brauchen umfassende Fernbehandlung in der Medizin, und zwar sofort. Wir brauchen qualitative digitale Aufklärung und Diagnoseunterstützung für alle medizinischen Fragen. Wir müssen so viel Medizin wie möglich zu den Patienten nach Hause bringen. Und der Patient muss in die medizinische Verantwortung für sich und andere genommen werden.

Kurz gesagt: Wir brauchen die umfassende Digitalisierung in der Medizin und die weitgehendste digitale und praxisunabhängige Patientenkommunikation. Sofort. Das Tabu Datenschutz oder eine taktische „Ja, aber“-Diskussion der unmotivierten Marktteilnehmer haben derartige Entwicklungen in Deutschland bisher stark eingebremst. Doch die Corona-Krise schlägt nun allseits und auf einen Schlag alle Bedenken gegen die digitalen Entwicklungen der Medizin in den Wind und zeigt, welche Argumente im Rahmen von medizinischer Betroffenheit zählen und welche nicht. Genau dieser Paradigmenwechsel hat gefehlt, um die Innovation der digitalen

Medizin nun endlich auf den verdienten Nährboden einer offenen, tabufreien Diskussion zu stellen. Schon jetzt lässt sich erkennen, dass die neu gewonnenen Perspektiven nach der Corona-Krise nicht wieder einfach so verschwinden werden. Eine überfällige Öffnung der Diskussionen hin zur digitalen Medizin und zur Fernbehandlung wird bleiben. Darauf sollten sich alle Beteiligten am Gesundheitsmarkt einstellen.

Sebastian Vorberg im +3 Magazin von Süddeutsche Zeitung

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betablogr

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Die Anwesenheit des Internets als exogene Quelle für Veränderung und Wandel lässt die Gesundheitsbranche bedrohlich, unangenehm und teils überfordert aus der Stresstoleranz kippen. Deshalb findet man Frank Stratmann im Netz unter dem Pseudonym betablogr.
Mein Zeitgeschenk an Sie oder Dich. Ein Moment Aufmerksamkeit und Meinungsaustausch für Deine Themen. Gern als erste Kontaktaufnahme.

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