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Studie: Anthropozän und die Künstliche Intelligenz

Was bei Biomasse versus künstlich hergestellter Produkte und Güter unglaublich erscheint, kann bei der Informationsexplosion noch ganz andere Ausmaße annehmen. Oder?

Bald gibt es mehr künstliche Masse als Biomasse. Mutmaßlich übersteigt die Masse von Dingen, die Menschen selbst hergestellt haben, in diesem Jahr erstmals die Masse aller Menschen, Tieren und Pflanzen. Das Anthropozän hat längst begonnen. Forscher aus Israel haben hierzu eine Modellrechnung erstellt und ihre Ergebnisse in Nature veröffentlicht.

Künstliche Intelligenz

Wie verhält sich das bei immateriellen Gütern wie beispielsweise Daten und Informationen, die sich im Wesen ja ich abnutzen, grundsätzlich zwar veralten können, doch im Kontext immer eine Bedeutung behalten könnten.

Der Begriff der Informationsexplosion beschreibt die vor allem exponentiell quantitative Zunahme von Informationen. Wissen kann damit noch nicht gemeint sein. Ohne jetzt zu tief in erkenntnistheoretische Überlegungen abzugleiten. Synonym spricht man natürlich von Weltwissen und mittlerweile verdoppeln sich die damit verbundenen Informationen in weniger als 2 Jahren.

Was kommt nach der Informationsexplosion

Während wir bei künstlicher Masse umweltschädliche Aspekte vermuten („Wohin mit dem ganzen Zeug?“), haben wir für die Anhäufung intellektueller Informationsstücke perspektivisch die künstliche Intelligenz erfunden. Wird das in neuroyalen Netzwerken gespeicherte Wissen eines Tages auch das Volumen des in den Köpfen verankerten Wissens übertreffen? Ist es vielleicht schon soweit. Jeder Mensch hat eine IP-Adresse und lagert immer mehr Wissen aus.

Hier interessiert mich natürlich vor allem das medizinische Wissen. Was bei Biomasse versus künstlich hergestellter Produkte und Güter unglaublich erscheint, könnte bei der Informationsexplosion noch ganz andere Ausmaße annehmen.

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Die Anwesenheit des Internets als exogene Quelle für Veränderung und Wandel lässt die Gesundheitsbranche bedrohlich, unangenehm und teils überfordert aus der Stresstoleranz kippen. Deshalb findet man Frank Stratmann im Netz unter dem Pseudonym betablogr.
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