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Wer stellt den nächsten Bundesgesundheitsminister?

Politikerinnen und Politiker zeigen sich dieser Tage zurückhaltend, wenn es um die Vergabe von Ministerämtern geht. Das Schattenkabinett gab es in diesem Wahlkampf so eigentlich gar nicht. Deshalb sei diese Frage erlaubt.

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Bild bibliomed Verlag

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Scheint wirklich schon alles klar zu sein? Politikerinnen und Politiker zeigen sich dieser Tage zurückhaltend, wenn es um die Vergabe von Ministerämtern geht. Das Schattenkabinett gab es in diesem Wahlkampf so eigentlich gar nicht. Der Wähler aber weiß, dass hinter den Kulissen natürlich über Posten und Rollenbilder verhandelt wird. Während sich die Fraktionen finden und nicht einmal eine Sondierung von Jamaika terminiert werden kann, weil die Unionsparteien in der Selbstbeschäftigung verharren, möchte ich die obige Frage zur Diskussion stellen.

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Ich hoffe, Du findest die Frage genau so spannend wie ich? Hermann Gröhe wurde nicht gleich geliebt als er 2013 vom Generalsekretär der CDU zum Bundesminister für Gesundheit mutierte. Doch schon nach kurzer Zeit galt er als gut eingearbeitet. Persönlich durfte ich mich davon als Moderator des DRG Forums 2015 überzeugen. Damals verteidigte er das Krankenhausstrukturgesetz. Am vergangenen Sonntag holte Hermann Gröhe mit 44% wieder das Direktmandat für die CDU im Wahlkreis Neuss I. Dort lag er schon einmal bei über 51% und damit diesmal wohl eher im Trend.

In der Schwarz-Gelben Regierung von 2009 bis 2013 stellte die FDP mit Philipp Rösler und Daniel Bahr gleich zwei Bundesgesundheitsminister. Das Ausscheiden der FDP aus dem Deutschen Bundestag 2013 ging sicherlich auch zu Lasten dieses Amtes. Zunächst sollte der gelernte Arzt Rösler sich das Gesundheitswesen vornehmen. Dann folgte der versierte Daniel Bahr. Daniel Bahr durfte ich genau einen Tag nach dem Desaster bei der Landtagswahlen in Bayern im Rahmen eines Interviews treffen. Das Interview fand unmittelbar nach der Vorstandssitzung des Folgetages im Rahmen der XING Aktion zur Bundestagswahl statt. Da zeichnete sich schon ab, dass Daniel Bahr eine eher kurze Amtszeit als Bundesgesundheitsminister haben würde. Nach Elternzeit und Auszeit tauchte er plötzlich bei der Allianz Versicherung als Vorstand Leistungsmanagement und Vertrieb wieder auf.

In der Rot-Grünen Koalition ab 1998 stellten die Grünen einmalig in der Geschichte des Amts eine Bundesgesundheitsministerin. Die gebürtige Bergwestfälin Andrea Fischer durfte ich trotz der räumlichen Nähe bislang nicht treffen. ich schätze aber ein Buch, das sie zusammen mit Rainer Sibbel herausgegeben hat, beinhaltet ein Geleitwort von Ralph Kray und gehört zu meiner festen Lektüre gehört: Der Patient als Kunde und Konsument – wie viel Patientensouveränität ist möglich?

Wenn Jamaika kommt

Gelingt Jamaika, was nach voraussichtlich bis November oder Dezember dauern könnte, falls sich die Unionsparteien nicht noch weiter voneinander entfernen, stehen drei Parteien zur Verfügung, die Erfahrungen in dem Amt vorweisen dürfen. Die CSU sehe ich hier grundsätzlich nicht. Doch vielleicht muss ich diesen Beitrag in einigen Woche ja überarbeiten. Es bleibt spannend.

Heute zunächst die kleine Umfrage, an der man auch mit einem Kommentar unten teilnehmen darf. Oder auf Twitter. Der Tweet mit Umfrage ist rechts eingeblendet. Meinungsäußerungen gern ebenfalls über Twitter oder eben als Kommentar hier im Beitrag. Freue mich auf den Dialog.

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Dieser Aufruf zur Diskussion wurde mittlerweile auch von der Fachzeitschrift DeviceMed übernommen. 

Es besteht außerdem die Möglichkeit in der Community XING Health mitzudiskutieren.

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Die Anwesenheit des Internets als exogene Quelle für Veränderung und Wandel lässt die Gesundheitsbranche bedrohlich, unangenehm und teils überfordert aus der Stresstoleranz kippen. Deshalb findet man Frank Stratmann im Netz unter dem Pseudonym betablogr.
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