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Windhorst: Der Ärztenachwuchs wird es mir danken

Unbestritten sei, dass ein Blick über den Tellerrand richtig und wichtig sei. Budgetverhandlungen sollten sich selbstverständlich auch am gesunden Menschenverstand orientieren

In einem der mutmaßlich kürzesten Beiträge 😉 in der Veranstaltung Hauptsache die Kasse stimmt: Können Kaufleute keine Medizin beim Gesundheitswirtschaftskongress 2017 spricht sich der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe gegen ein Programm zur ökonomischen Weiterbildungen für Ärzte aus.

Unbestritten sei, dass ein Blick über den Tellerrand richtig und wichtig sei. Budgetverhandlungen sollten sich selbstverständlich auch am gesunden Menschenverstand orientieren. Er rät aber dringend dazu, dass Schuster bei seinen Leisten bleibt. Er schließt schmunzelnd, aber durchaus ernst gemeint, dass sein Appell an die Ethik ärztlicher Kunst eines Tages gehört werde und die Medizin als Dienst am Menschen nicht durch Erbsenzählerei verwässert wird.

Allgemein spricht sich die Runde der Diskutanten dafür aus, dass ein Krankenhaus nie an den Differenzierungsgrad einer industriellen Produktionsstätte heranreichen wird. Man brauche individuelle Wege.

Anwesende Geschäftsführer betonen, dass sie keinesfalls wollten, dass ein Arzt, aus ökonomischen Zwängen, eine falsch begründete medizinische Entscheidung trifft.

 

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betablogr

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Die Anwesenheit des Internets als exogene Quelle für Veränderung und Wandel lässt die Gesundheitsbranche bedrohlich, unangenehm und teils überfordert aus der Stresstoleranz kippen. Deshalb findet man Frank Stratmann im Netz unter dem Pseudonym betablogr.
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